Pressemitteilung:

Das Wunder von Bern!
  • Rahden, 27. Oktober 2003
Rahdener Bürger haben sich für einen Film entschieden.

Planungen für SPD-Kinoevent sind gestartet

Das Wunder von Bern wird von der SPD Rahden im November präsentiert.
Die Nationalmannschaft

Als Team waren sie stark und wurden Weltmeister 1954.
Die Rahdener Bürger waren aufgerufen uns einen Filmvorschlag zu unterbreiten. Gewünscht wurde der Film "Das Wunder von Bern", ein Kinofilm der über den überraschenden Erfolg der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1954 handelt. Der Kinofilm startete am 15.10.03 in den Kinos.
Wir die SPD Rahden werden diesen Film am 18.11.2003
um 19.30 Uhr zu einem reduzierten Eintrittspreis von 3.00 € im Espelkamper Kino präsentieren.

Im Anschluß an den Film besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Der SPD Stadtverband Rahden würde sich auch über den Besuch möglichst vieler "Zeit-
zeugen" sehr freuen.

Hier noch kurz noch ein paar Informationen zum Inhalt des Filmes:

Ein Tor, das Herzen öffnet:
Matthias (Louis Klamroth) ist elf Jahre alt und hat seinen Vater (Peter Lohmeyer) noch nie gesehen. Als dieser plötzlich aus langer Kriegsgefangenschaft nach Hause kommt und sich in sein Leben und das seiner Geschwister und seiner Mutter einmischen will, geht der Stress los. In seinem Idol, dem Essener Stürmer-Star und Fußball-Nationalspieler Helmut Rahn (Sascha Göpel), dem Ballack von einst, hat der fußballbegeisterte Matthias längst einen Ersatzvater gefunden. Als Taschenträger und Maskottchen vom "Boss", wie Rahn genannt wird, verdient er sich sein Taschengeld.

Fast schon eine Legende:
Es ist das Jahr 1954 und ganz Deutschland fiebert der bevorstehenden Fußball-WM in der Schweiz entgegen. Ob am Radio oder vorm TV-Schirm: nichts interessiert Matthias mehr, als die deutsche Mannschaft und wie sich sein Held schlägt. Das zweite Spiel verliert die Truppe von Kult-Trainer Herberger zwar noch 3:8 gegen Ungarn, doch dann beginnt eine sagenhafte Serie. Nach Siegen über die Türkei, Jugoslawien und Österreich treffen die Deutschen im Endspiel schließlich ein weiteres Mal auf die favorisierten Ungarn. Matthias spürt, dass er als Glücksbringer für Rahn gebraucht wird, aber sein Vater hat für die Träume seines Sohnes zunächst kein Verständnis. Am 4. Juli kommt es nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch zwischen Vater und Sohn zu einer dramatischen Entscheidung.

Ruhe in Frieden:
Für Star-Regisseur Sönke Wortmann ist die Geschichte der Fußball-WM 1954 eine der faszinierendsten, die das Kino je gesehen hat. In seinem Herzensprojekt gelingt es ihm, diesen Wendepunkt deutscher Historie, dank fantastischer Schauspieler und modernster Tricktechnik, zum Leben zu erwecken. So ist "Das Wunder von Bern" nicht nur ein beeindruckendes Kino-Erlebnis, sondern auch eine bleibende Erinnerung an den "Boss" Helmut Rahn, der vor wenigen Wochen - kurz vor der Uraufführung des Films - im Alter von 73 Jahren starb.