Pressemitteilung:

  • Rahden-Pr. Ströhen, 05. August 2004
Juso AK Bahnhof bringt folgendes Nutzungskonzept zum Vorschlag

„Einrichtung eines Jugendzentrums im Bahnhof Rahden“

Juso melden sich zu Wort
Juso Arbeitskreis Bahnhof

Juso Arbeitskreis Bahnhof.
Um das Freizeitangebot der Stadt Rahden zu verbessern und einen zentralen Anlaufpunkt für Jugendliche zu schaffen, liegt es nahe, im Gebäude des Bahnhof Rahden ein Jugendzentrum einzurichten. Dies bietet aus unserer Sicht folgendeVorteile:

Angebot alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten für Jugendliche
Impulswirkung für die Rahdener Jugendarbeit
Generationenaustausch durch Verbindung mit Seniorentreff
Unmittelbare Nähe zum Schulzentrum (5 min. Fußweg, ca. 650 m)
Hervorragende Anbindung an ÖPNV (Bus, Bahn, Taxi)
Der Bahnhof ist bereits Treffpunkt für Jugendliche
Eindämmung des Vandalismus (Graffiti, Sachbeschädigung etc.) in Rahden
Die Nutzung des provisorischen Jugendraumes auf dem Gelände des TuSpo Rahden und die damit verbundene Mietbelastung am Brullfeld entfällt.

Des Weiteren können wir uns folgendes Nutzungskonzept vorstellen:

Zentrale Freizeitzone mit Billard, Kicker, Karaoke, Boxsack, Tischtennisplatte, Musikanlage, Videospielen
Theke mit alkoholfreien Getränken
Clubraum für Gesellschaftsspiele, Hausaufgabenbetreuung, Computer Netzwerke, DVD-Abende, Versammlungen
Partyraum für Geburtstage, Stufenfeten, Mini-Disco, Abschlussfeiern, etc.
Konzerte und Events

Durch Eigenleistung und Ehrenamt kann dazu beigetragen werden, das
Jugendzentrum kostengünstig zu errichten und zu betreiben.

Erfolgreiche Jugendzentren in der Umgebung (Life House Stemwede, JAM Lübbecke) haben gezeigt, dass ein solches Konzept auch ohne übermäßigen
finanziellen Aufwand umsetzbar ist und von den Jugendlichen angenommen wird.

Die Einrichtung eines Jugendzentrums würde eine erhebliche Bereicherung für unsere Stadt bedeuten. Der Juso-AK Bahnhof sieht dies daher für Rahden als zukunftsorientiert und überaus wichtig an. Schließlich ist auch bei oberflächlicher
Betrachtung ein Handlungsbedarf nicht von der Hand zu weisen. Ein vermehrtes Auftreten von Jugendlichen ist u.a. an der Eisdiele, am Museumshof, am Lidl-Parkplatz und bei Plate zu konstatieren. Dieser Zustand ist, vor allem im Sinne der Jugendlichen, nicht hinzunehmen und bedarf raschen Handelns.