3 Tag vom Ausflug – SPD Rahden in Bingen

Bild: Torsten Kuhlmann

Am Schnittpunkt der vier Weinbaugebiete Rheinhessen, Nahe, Mittelrhein und Rheingau markiert Bingen die Stelle, an der sich der Rhein in einer scharfen Flussschleife nach Norden wendet. Dieses ›Binger Loch‹ war früher eine Gefahrenstelle für die Schifffahrt, vor der auf einer Insel der Mäuseturm warnt. Einem hartherzigen Bischof, so die Legende, machten Mäuse dort den Garaus. Der beste Blick auf die Stadt, das Rheinknie und Rüdesheim am jenseitigen Flussufer bietet sich von der oberhalb des Zentrums gelegenen Burg Klopp. Unweit erhebt sich die Basilika St. Martin (15./16. Jh.) auf der Unterkirche ihres frühromanischen Vorgängerbaus. Innen sind eine thronende Madonna des 14. Jh. und der barocke Hochaltar von 1768 sehenswert. Das ›Museum am Strom‹ zeigt u.a. ein Ärztebesteck aus dem 2. Jh. n. Chr. und widmet sich der ›Rheinromantik‹ sowie der heilkundigen Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen (1098-1179).

 

Weinprobe bei Alfons Schnabel in Gau-Bickelheim

 

 

 

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